Boilies selber machen – 3 Dinge die du unbedingt brauchst!!!

Inhalt des Beitrags

Boilies selber machen. Ich kenne sehr viele Karpfenangler, die das selber schon mal probiert haben. Einige machen es immer noch, viele haben es wieder aufgegeben. Aber warum? Die Investitionen für die Boilieherstellung ist am Anfang doch ziemlich hoch. Den Arbeitsaufwand darf man auch nicht unterschätzen. Also warum tut man sich das an. Für mich kann ich nur sagen, dass ich meine eigenen Boilierezepte erstellen kann. Ich weiß was in dem Karpfenfutter drin steckt. Und zu guter letzt bin ich mir sicher, das ich qualitativ hochwertige Zutaten genommen habe, die nachhaltig sind und dem Karpfen auch bekommen.

Boilies selbst gemacht, qualitativ hochwertig und nachhaltig

Boilies nachhaltig und qualitativ hochwertig

Wenn man Boilies selber macht sollte man sich erst einmal damit beschäftigen, was Karpfen in ihrer natürlichen Umgebung eigentlich so fressen. Neben Muscheln und Mückenlarven findet man kleinere Krebse und andere Schalentiere. Also sehr proteinhaltige Nahrung. Deshalb steht bei mir als wichtigster Punkt das Boilierezept oben auf der Liste. Hieru findet ihr bei Projekt Q auf der Seite ein hervorragendes Hilfsmittel, den Boiliemixrechner. Er hilft euch die richtige Rezeptur zu erstellen. Ihr seht auch auf Anhieb die Zusammensetzung von einzelnen Bestandteilen, wie Protein, Fett, Kohlenhydrate etc.

Wer es sich am Anfang etwas einfacher machen möchte, kann natürlich auch Fertigmixe kaufen. Achtet aber bitte darauf, wo ihr kauft. Auch hier sollten frische Zutaten genommen werden. Wählt einen Verkäufer, der auch auf Nachhaltigkeit und Verträglichkeit der Boilies für Karpfen achtet. Es gibt auch Hersteller, die fangen die Angler, nicht die Angler die Fische. Viele Angler denken leider immer noch viel hilft viel. Darüber hab ich bereits schonmal ein Video gemacht

Boilieherstellung – Teigkneter, Baitgun, Boilierollbrett und Boiliedämpfer

Teigknetmaschine

Die Teigknetmaschine ist für mich bei der Boilieherstellung das wichtigste Hilfsmittel. Küchenmaschinen sind nur sehr bedingt bei Kleinstmengen an Boilieteig geeignet. Will man etwas mehr produzieren, kommt man um einen Teigkneter fast nicht herum. Händisch Teig kneten geht auch, ist aber ein riesen Aufwand und super anstrengend. Der Betonmischeraufsatz auf der Bohrmaschine geht, ist aber auch sehr  improvisiert. Deshalb war für mich der Teigkneter die erste Anschaffung. Bei Bäckereiauflösungen, oder Pizzerien kommt man manchmal günstig an einen Teigkneter. Bei Ebay Kleinanzeigen muss man etwas Geduld haben. Die Investition lohnt sich aber auf jeden Fall.

Die Baitgun

Baitgun

Die Baitgun ist wie der Teigkneter eine riesen Erleichterung. Mit dem richtigen Aufsatz und einem Messer kann man sich schnell viele BoilieWürste machen. Selber mit Hand rollen geht auch, ist aber viel zeitaufwendiger.

Boilie Rollbretter

Boilie Rollbrett

Nachdem man mit der Baitgun die richtigen Würste gemacht hat, muss man sie nur noch ablängen und zu Boiliekugeln rollen. Boilie Rollbretter gibt es in verschiedenen Durchmessern, damit lassen sich sehr schnell die kleinen Boilie Kugeln rollen. Die Boiliebretter sind in der Anschaffung nicht sehr teuer. Klar hätte ich auch gerne eine Boiliemaschine, aber dafür muss man auch gebraucht richtig tief in die Tasche greifen. Mit den praktischen Rollbrettern kann man auch in kurzer Zeit eine große Menge Boilies rollen. Manchmal sind sie nicht exakt rund, aber ich glaube der Karpfen wird es mir verzeihen.

Dämpfen oder Kochen

Boiliedämpfer

Nachdem man die Boilies jetzt gerollt hat, stellt sich die Frage ob man sie kocht, oder dämpft. Ich habe mich fürs Dämpfen entschieden. Es gehen weniger Inhaltsstoffe verloren. Hierfür hab ich mir einen handelsüblichen Haushaltsdämpfer gekauft. Er schafft zwar nicht riesen Mengen, aber als alternatiove habe ich noch einen umgebauten Räucherofen, der auf einen Hockerkocher gestellt wird. Das funktioniert ganz gut, aber ich baue derzeit einen etwas anderen Dämpfer wie man ihn von der Firma Boiliedesign kennt.

Selbstgebauter Boiliedämpfer

Zu guter letzt müssen die Boilies nun noch getrocknet und konserviert werden. Zum Trocknen der Boilies kann man Bäckereikörbe oder Bleche nehmen, oder sich aus engmaschigem Zaun Trockenbleche bauen.

Zum Konservieren verwende ich Futtersalz, das gibt es in 25kg Säcken sehr günstig zu kaufen. Die Boilies kommen in einem Eimer, dazu gebe ich im Verhältnis 3 zu 1 noch das Futtersalz zu. Ab und an kann man den eimer dann mal drehen und schütteln, das sich das Salz neu verteilt. So halten die Boilies locker 1 Jahr. Das sollte reichen.

Ich hoffe ich konnte euch ein bißen einen Einblick verschaffen. Ein Film von der Produktion folgt.

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